Sturm schädigt marodes Kirchendach

Auch bei uns hat "Sabine", wie der Orkan vom 10. Februar von den Meteorologen genannt wird, zugeschlagen: ein ziemlich großes Loch riss der Windsog am frühen Montagmorgen ins Dach, dazu noch einige kleinere! Zahlreiche Ziegel fielen auf der Südseite herab, so dass gerade im Bereich des Seiteneingangs große Gefahr für Fußgänger bestand. Die Gemeinde sicherte schnell die Gefahrenstelle ab, und schon am späten Vormittag war die Zimmerei dabei, die Schäden zu reparieren! Danke für die schnelle Arbeit!

Trotzdem zeigen solche Stürme, wie dringend das Dach repariert werden muss! Die Balken des Daches haben sich über die Jahrhunderte verzogen, so dass die Ziegel nicht mehr ganz plan auf der Querlattung aufliegen. Der Windsog hat es dann leicht, die Ziegel aus dem Dach herauszuziehen. Daher hat der Oberkirchenrat mittlerweile empfohlen, außer dem Gebälk auch die Ziegel zu ersetzen: erstens sollen statt der bisherigen "normalen" die etwas schwerere "Kirchenbiberschwänze" eingedeckt werden, zweitens verfügen diese heutzutage über eine Sturmsicherung, d.h. sie werden so befestigt, das der Wind sie nicht herausziehen kann. Das ganze Projekt wird damit mittlerweile auf rund 400.000 Euro anwachsen.

Trotzdem ist Pfarrer Elsässer optimistisch, dass das Projekt noch in diesem Jahr umgesetzt werden kann. "Wir haben als Kirchengemeinderat daran gearbeitet, dass die Landeskirche uns bessere Zuschusskonditionen gibt, außerdem haben wir einen Antrag beim Landesdenkmalbehörde auf Bezuschussung gestellt. Auch unsere Rücklagen bieten ein gewisses Polster. Die 80.000 Euro als Eigenanteil, den wir über Spenden aufbringen müssen, bleiben bestehen.Es fehlen uns noch 25.000 Euro - und da bin sicher, dass wir das mit Hilfe des Dorfes schaffen werden!" Spenden können unter dem Stichwort "Kirchendach" auf das Konto 951390 bei der Sparkasse Pforzheim-Calw (BLZ 66650085) gemacht werden. Selbstverständlich erhalten die Spender eine Spendenbescheinigung.