Gott gibt es nicht nur an Weihnachten und Ostern...

.. sondern Gott ist in unserem Alltag präsent!

Das bekommen die Kinder des Kindergartens “Arche Noah” schon früh mit, denn nicht nur die religiösen Feste des Jahres wie z.B. Weihnachten und Ostern sind mit Inhalten des christlichen Glaubens gefüllt.

Jeden Montag und Freitag treffen sich alle Gruppen zum gemeinsamen Start in die Woche oder eben zur Verabschiedung ins Wochenende, dabei werden Lieder gesungen - von Gott und seinen Taten, seiner Bedeutung für uns Menschen und seiner Liebe zu uns. Segenslieder haben hier genauso ihren Platz, wie auch in der monatlich stattfindenden Kinderkirche, zu der wir alle gemeinsam in die evang. Kirche laufen, um einen richtigen kleinen Gottesdienst mit Pfarrer Elsässer zu feiern - mit Begrüßungsritual, Liedern, Geschichten aus der Bibel und Gebeten. Gebetet wird auch vor dem Essen, oder manchmal auch vor dem Nachhause gehen. Wir bearbeiten innerhalb des Jahres verschiedene Geschichten und Themen der Bibel auf immer unterschiedliche Art und Weise, und wollen sie so den Kindern nahe bringen. Wir wollen ihnen aufzeigen, dass Gott auch noch nach vielen tausend Jahren für uns da ist und das die Bibel mehr ist, als ein Märchenbuch aus alter Zeit.

Unsere großen Sommerfeste beginnen mit einem Familiengottesdienst und dieses Jahr ist unser Kindergartenfest sogar komplett in das Gemeindefest der evangelischen Kirchengemeinde integriert - unter anderem, um aufzuzeigen, dass es neben uns noch viele Menschen in der Gemeinde gibt, die mit Gott leben, die zu ihm beten und auf ihn hören.

Wenn wir unsere Schulanfänger in die Schule entlassen, so tun wir das auch mit einem eigenen Verabschiedungsgottesdienst, bei dem die Schulanfänger für ihren neuen Lebensabschnitt gesegnet werden. Wir sprechen ihnen noch einmal Mut zu und wollen ihnen zeigen: „Egal wohin es geht - ihr geht nie alleine, ihr seid immer in Gottes Hand.“ Dieses Wissen und unser Glaube an Gott geben auch Kraft und Halt, wenn es einen Todesfall in der Familie gibt und die Kinder plötzlich vor der Frage stehen: „Wo ist er hin, der geliebte Mensch? Werde ich ihn einmal wieder sehen?“

Mit unseren älteren Kindern können wir da schon recht komplex reden und auch diskutieren. So entstand z.B. vor zwei Jahren die Frage während wir mitten in der Kreuzigungs- und Auferstehungsgeschichte waren: „Wenn wir doch Ostern feiern, weil Jesus da gestorben ist und wieder auferstanden ist, wer ist dann der Osterhase und wieso gibt es den dann? Wie passt der denn da dazu?“ Und auch an Weihnachten: Wenn in jeder Gruppe die Geburt von Jesus als Hintergrund und Inhalt des Festes thematisiert wird und wir uns alle auf den Weihnachtsgottesdienst vorbereiten, drängt sich immer mal wieder die Frage auf: „Ist Jesus dann auch der Weihnachtsmann?“

Glaube aktiv im Kindergarten: Das ist spannend und stellt uns Erwachsene immer wieder vor Herausforderungen. Es ist schön zu sehen, wie selbstverständlich die Kinder mit der Gegenwart und Allmacht Gottes umgehen, denn nicht umsonst steht in der Bibel, wir sollen „glauben wie die Kinder!“ (Von Eva Glück)