Diakon Lutz Barth
Wer ist dieser NEUE?
Heilig Abend 1957, acht Tage nach meiner Geburt, holte mein Vater mich und meine Mutter aus dem Krankenhaus ab. Als Sohn einer Sächsin und eines Thüringers bin ich im Rheinland aufgewachsen – was für eine Mischung! Dass ich viel Temperament und Humor habe, fällt Ihnen sicherlich schnell auf. Aber schon als Kind bin ich auch gerne den wichtigen und tiefen Fragen des Lebens nachgegangen.
Und als Zwanzigjähriger hat mich die Frage nach dem Sinn des Lebens so bewegt, dass ich mich mit dem christlichen Glauben beschäftigt und dann auch bewusst dafür entschieden habe.
Kurz danach lernte ich meine sehr kreative Frau Annette kennen, mit der ich nun schon seit 29 Jahren verheiratet bin. Wir haben zwei erwachsene Töchter (24 u. 22 Jahre). Miriam, die Älteste, hat vor zwei Jahren geheiratet und studiert Pharmazie. Janina ist Erzieherin und wird im Januar eine Weiterbildung zur Theaterpädagogin beginnen – dann werden beide für einige Monate gemeinsam Heidelberg unsicher machen.
Ursprünglich war ich Florist und sollte das elterliche Geschäft übernehmen. Doch nach einem Schnupperpraktikum in der Gemeinde fasste ich den Entschluss, Gemeindediakon zu werden. Zunächst besuchte ich ein Jahr lang die Bibelschule Bergstraße und studierte dann an der Fachhochschule in Darmstadt Religionspädagogik. Parallel zum Studium besuchte ich weiterhin in einzelnen Fächern den Unterricht an der Bibelschule.
Gemeindediakon war ich in Linkenheim und in Heidelsheim / Helmsheim (Bruchsal), bis ich seit 2005 zusammen mit meiner Frau eine Sonderbeauftragung für die christliche Sinnenarbeit hatte. In dieser Zeit gehörten wir zur Abteilung für Missionarische Dienste der Evangelischen Landeskirche in Baden.
Eine Erfahrung während dieser Zeit hat uns sehr bewegt und auch unsere Arbeit beeinflusst:
2008 verloren wir in nur vier Monaten zwei Verwandte meiner Frau und unseren ältesten gemeinsamen Freund. Die Sterbebegleitung der Tante und der Tod unseres Freundes haben sehr viel in mir verändert.
Private Interessen, wobei ich schwach werde und andere Details:
- Ich liebe alles, was interessant, neu oder schön ist.
- Schwach werde ich bei allen möglichen Gegenständen aus Leder.
- Ich fotografiere gerne, vor allem im Makrobereich.
- Fahrrad fahren genieße ich sehr.
- Strandspaziergänge (z.B. in Holland) entspannen mich ungemein.
- Mit einem historischen Roman kann ich meine Umgebung vergessen.
- Bei Kaffee in vielerlei Gestalt kann ich kaum, und bei Kuchen muss ich immer wieder mal nein sagen – die meisten von Ihnen verstehen sicher warum!?
Was ist mir wichtig:
- Ein Leben in fröhlicher Abhängigkeit von meinem Gott.
- Ich unterstütze und fördere gerne Menschen.
- Möglichst viele Menschen sollen Jesus Christus kennen und lieben lernen.
- Ein besonderes Anliegen sind mir die Männer in der Gemeinde.
- Die Bibel auf neue Art und Weise den Menschen nahebringen. (Sinnenarbeit)
- Den Himmel wieder öfter zum Gesprächsthema zu machen.
- Gottesdienste gestalten, die dem Leben Kraft und Freude geben.
In den letzten fünf Jahren habe ich mich mit meiner Frau intensiv damit beschäftigt, wie man die Bibel „erlebbar“ machen kann – beim Ostergarten oder der Weihnachts-Zeitreise. Oft sind wir dabei ganz neue Wege gegangen.
So gab es unsere Erlebnisausstellungen auch an ganz säkularen Orten: Zweimal im Europa- Park, drei Jahre im Sinnenpark-Bibel erleben in einem Möbelhaus und die Ausstellung: „Hoffnung für die letzte Reise“ war vier Monate am Hauptfriedhof in Karlsruhe zu sehen.
Biblische Erlebnisausstellungen haben wir nicht nur entwickelt, aufgebaut und durchgeführt, sondern anhand von Arbeitsmaterial auch in viele Orte in ganz Deutschland weiterverbreitet. Dabei war uns wichtig zu vermitteln: Es müssen nicht immer die großen Ausstellungen sein. Viele kleine Bausteine und Elemente können in Gruppenstunden, in Gottesdiensten, im Kindergarten oder der Schule genutzt werden.
Die positiven Erfahrungen aus dieser Zeit möchte ich bei Ihnen in Königsbach und Bilfingen und auch im Kirchenbezirk einbringen. Während der Vakanzvertretung werde ich mich auch weiter für die Zukunft der Sinnenarbeit einsetzen.
Ich freue mich auf die Zeit bei Ihnen und hoffe, dass ich Ihnen und der Gemeinde gut tue!
Mit Gottes reichem Segen, Lutz Barth.

Vom 4.-30. März 2012 vier Wochen lang die Bibel mit allen Sinnen erleben!
